Glossar

A-Lizenz 

Die A-Lizenz (auch A-Schein genannt) berechtigt zum freien Fliegen mit der/den eingetragenen Startart/en in der Umgebung des Fluggeländes. In Verbindung mit der IPPI- Card ist die A-Lizenz fast weltweit anerkannt. Sie ist unbefristet gültig. Die vergleichbare Lizenz heißt in Österreich "Paragleiter-Schein". Die A-Lizenz ist das Ziel der Pflichtausbildung für Gleitschirmpiloten. Die Inhalte sind im Lehrplan des Dachverbandes DHV definiert.

B-Lizenz 

Die B-Lizenz (auch B-Schein genannt) erweitert die A-Lizenz um die Berechtigung zum freien Fliegen mit Überlandflügen. Sie ist unbefristet gültig. 

Drachen, Flugdrachen 

siehe ->Hängegleiter.

Gleitschirm

auch: Paraglider - Gleitsegel, bestehend aus einem Schirm und Leinen. "Gleitschirm", auch Gleitsegel oder Schirm genannt, ist der deutsche Begriff für Paraglider und bezeichnet ein Luftsportgerät, bestehend aus einer Schirmkappe, den Leinen und den Tragegurten.

Gurtzeug

Als "Gurtzeug" (engl. Harness) oder auch "Sitzgurt" bezeichnet man den "Sitz" des Gleitschirmes.

Hängegleiter

Hängegleiter (engl. Hangglider) bezeichnet den Flugdrachen. Anders als der Gleitschirm besteht der Hängegleiter aus einer starren Rohrkonstruktion mit einer Segelbespannung. Der Pilot startet und landet zu Fuß und befindet sich während des Fluges in Liegeposition unter dem Hängegleiter.

Papillon

Der Name Papillon geht zurück auf die Rhöner Drachenflugschule Papillon, die mit dem Flugcenter Wasserkuppe zur Rhöner Drachen- und Gleitschirmflugschulen Wasserkuppe GmbH fusionierte. Der Name bezieht sich auf den 1973 verfilmten autobiografischen Roman "Papillon" von Henri Charrière.

Der Papillon-Schriftzug ist unter der Registernummer 302008025037 als Wort- und Bildmarke eingetragen und rechtlich geschützt.

Paraglider

siehe Gleitschirm; wird auch als Synonym für "Gleitschirmpilot" verwendet.

RDGW GmbH

Rhöner Drachen- und Gleitschirmflugschulen Wasserkuppe GmbH

Rettung

Gemeint ist das Rettungssystem, das man beim Gleitschirmfliegen mitführt. Es handelt sich dabei um einen Rettungsschirm (meist ein Rundkappenschirm), der mit dem Gurtzeug verbunden ist und im äußerst seltenen Fall einer Extremsituation vom Pilot ausgelöst wird, um eine sichere Landung zu ermöglichen. 

Rhön

Die Rhön ist ein Mittelgebirge in der Mitte Deutschlands. Die Rhön erstreckt sich über Teile Osthessens, Westthüringens und Nordbayerns. Ein Teil der Rhön wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet. Höchste Erhebung ist die Wasserkuppe mit 950m. Die Basaltlandschaft vulkanischen Ursprungs wird wegen seiner weiten, freien Hochflächen auch als das "Land der Offenen Fernen" bezeichnet.

Thermik

Mit Thermik bezeichnet man das Phänomen der Aufwinde, die durch Erwärmung der Luft infolge der Sonneneinstrahlung entstehen. Diese Aufwinde ermöglichen dem Piloten stundenlange Thermikflüge. Der Begriff "Thermik" wurde übrigens in Gersfeld (Rhön) geprägt und findet seither weltweit Verwendung.

Wasserkuppe

mit 950m höchster Berg Hessens und der Rhön, Wiege der Fliegerei Die Wasserkuppe ist mit 950m der höchste Berg Hessens. Sie liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön in Osthessen. Die Wasserkuppe gilt als die Wiege der Fliegerei, hier wird schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts zu Fuß gestartet. Auf der Wasserkuppe befindet sich das Flugcenter der Rhöner Drachen- und Gleitschirmflugschulen, auf dem Gipfel des Berges steht eine weithin sichtbare Radarkuppel (Radom).

Winde, Windenschlepp

Eine Möglichkeit, im Flachland mit dem Gleitschirm in die Luft zu kommen, ist der Windenschleppstart. Dabei wird der Pilot von einer speziellen Seilwinde in die Luft geschleppt, wo er sich in einigen hundert Metern Höhe ausklinkt und dann auf Thermiksuche gehen kann.